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Blutiger IS-Krieg auf den Philippinen

Khortos
Khortos | vor 3 Tagen

Im Süden der Philippinen herrscht seit 50 Jahren ein blutiger Konflikt mit radikalen Islamisten. Auch die Terroristen der Abu Sayyaf Gruppierung haben dem sogenannten Islamischen Staat ihre Treue geschworen. Sie organisieren sich auf den Inseln des unübersichtlichen Grenzgebietes zwischen den Philippinen und Malaysia. Seit drei Jahren ist der Krieg offiziell vorbei, das Kriegsrecht wurde im Januar 2020 aufgehoben. Dennoch führen die Nachwirkungen des Krieges zu Terror und Entführungen. Kidnapping ist hier ein lukratives Geschäft, nicht selten endet ein geplatzter Deal mit der Enthauptung der Opfer. Auch Touristen sind dadurch schon zu Tode gekommen. Den traurigen Höhepunkt fand der bewaffnete Konflikt 2017 im sogenannten Battle of Marawi. Hier hinterließen 1.000 gefallene IS-Kämpfer nach einem fünf Monate andauerndem Häuserkampf tiefe Spuren in der Geschichte des Landes. Reporter Samuel Häde war im Süden der Philippinen unterwegs und gibt Euch einen Einblick in den vergessenen Konflikt: Wieviel Einfluss hat der IS heute noch? Wie ist die Lage jetzt? Er spricht mit Geiselopfern, Geflüchteten und dem Militär und erkundet die zerstörten Schauplätze des Krieges.

 

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